Zum Inhalt springen
Entwurf — diese Seite ist noch nicht freigegeben und für Suchmaschinen gesperrt.
kinder- und jugendärzte am werk, Rheinfelden — zur Startseitekinder- und jugendärzte am werk, Rheinfelden — zur Startseite
Häufige Fragen zu Neugeborenen und Säuglingen — Information der kinder- und jugendärzte am werk in Rheinfelden
Für Eltern

Häufige Fragen zu Neugeborenen und Säuglingen

Drei Themen, die uns in der Sprechstunde immer wieder begegnen.

Gastroösophagealer Reflux

Eigentlich hat jeder Säugling einen sogenannten Reflux — es gibt regelmässige Episoden, in denen Nahrung vom Magen Richtung Speiseröhre zurückfliesst. Das hat unter anderem mit der Anatomie zu tun: Der Winkel zwischen Magen und Speiseröhre ist viel flacher als beim Erwachsenen und begünstigt so einen Rückfluss.

Dem einen Kind fliesst es nur bis unterhalb des Kehlkopfes, dem sieht man gar nichts an. Dem anderen fliesst es bis in den Mund: Dieses Kind schmatzt, kaut und schluckt vielleicht unabhängig vom Stillen oder Schöppeln zwischendrin. Dem nächsten läuft zwischendurch etwas aus dem Mund heraus, und dann gibt es Kinder, die sogar im Schwall und durch die Nase erbrechen.

Es gibt zwei Gründe, einen Reflux zu behandeln: wenn das Kind — weil es so viel erbricht — nicht mehr gut zunimmt, und wenn so viel saurer Magensaft zurückfliesst, dass die Speiseröhre sich entzündet. Solche Kinder sind in der Regel sehr unleidig, trinken nicht gut, überstrecken immer wieder den Kopf und können sogar Fieber entwickeln.

3-Monats-Koliken und Schreikinder

Viele Säuglinge sind oft unzufrieden und unruhig, einige schreien viel und lassen sich nur schwer beruhigen. Früher hiess es einfach: «Ja, Ihr Kind hat 3-Monats-Koliken.»

Es gibt wohl kaum etwas Anstrengenderes als ein ständig schreiendes Kind, das sich nicht beruhigen lässt. Scheuen Sie sich nicht, dieses Problem anzusprechen. Eine erste wichtige Information kann bereits sein, wenn wir Ihnen bestätigen, dass mit Ihrem Baby alles in Ordnung ist.

Stuhlgang

Ein muttermilchernährter Säugling hat zwischen achtmal täglich und alle acht Tage Stuhlgang. Das kann sich auch plötzlich ändern und Eltern, die das nicht kennen, sehr verunsichern. Solange das Kind keine deutlichen und langandauernden Schmerzen hat und der Stuhlgang, wenn er dann kommt, weich ist, ist das normal.

Oft «knorzen» diese Kinder immer wieder, ziehen die Beine an und bekommen einen roten Kopf. Was helfen kann: Bauchmassagen im Uhrzeigersinn, entschäumende Tropfen bei viel Wind, Spazierengehen.

Wenn gar nichts mehr geht: mit einem möglichst digitalen Fieberthermometer, dessen Spitze mit etwas Vaseline bestrichen ist, vorsichtig rektal «Fieber messen» — nicht bohren. Das kann oft einen Reflex auslösen.

Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie uns an: 061 836 20 20. Ausserhalb der Sprechstunde gilt die Notfallseite.

Termin vereinbaren

Vorsorgen, Impfungen, Abklärungen und Beratungen können Sie rund um die Uhr online buchen. Für Termine im Krankheitsfall rufen Sie uns bitte an.

Die Buchung läuft über OneDoc. Telefonzeiten: Montag bis Freitag 07:30–11:30 und 13:30–17:00 Uhr.